TAICHI - Ort des Entstehens

Ort des Entstehens
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Teneriffa (Spanien)

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Tai chi
Durch die Art und Weise der Bewegung, die in der Regel langsam, gleichmäßig und fließend ausgeführt werden, wird sich der Übende nach und nach entspannen. Die Atmung wird langsamer, ruhiger und tiefer. Nach längerem Üben werden Körper und Geist beweglicher. Die Gelenkstellungen werden optimiert und die Körperhaltung verbessert sich zunehmend. Traditionell spricht man auch vom „Ölen der Gelenke“.
Tai-Chi stärkt Knochen, Muskeln, Sehnen und Bänder. Bei Parkinsonpatienten wurde in einer Studie (New England Journal of Medicine) nachgewiesen, dass die Häufigkeit von Stürzen sich bereits nach 24 Wochen regelmäßigen Tai-Chi Übens reduziert hat.
Der meditative Aspekt des Übens klärt den Geist. Die „Entschleunigung“ der Bewegungen kombiniert mit tiefer, natürlicher Atmung (Zwerchfell- oder Bauchatmung) und die damit einhergehende Tiefenentspannung wirken sich äußerst positiv auf das Nervensystem aus und verbessern den Stoffwechsel u. a. durch den erhöhten Sauerstoffgehalt in Blut und Gewebe. Der Übende fühlt sich entspannter.
Tai-Chi hat eine ausgleichende Wirkung auf den Übenden und führt zu mehr Gesundheit, Vitalität, Fitness und Lebensfreude. Diese Effekte können sich schon nach kurzer Zeit des regelmäßigen Übens einstellen und intensivieren sich zunehmend.
Philosophie des Tai-Chi

Das „Chi“ in Tai-Chi bezeichnet eine alles umfassende Energie. Diese Lebensenergie, die in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) auch Qi genannt wird, soll durch regelmäßiges Üben gestärkt werden, und zwar durch:
    • Körperwahrnehmung und -beherrschung
    • Entspannung mittels Atmung und fließenden Bewegungsabläufen
    • innere Harmonie
Was bedeutet Tai-Chi-Form?

Die Abfolge einzelner Tai-Chi-Übungen (Bewegungen, Stellungen, Figuren, Bilder) wird als Form bezeichnet. Sie begleitet den Tai-Chi-Praktizierenden während der gesamten Zeit. Beim Üben der Bewegungen werden die Prinzipien, die einer jede Form zugrunde liegen, wiederholt geübt und verinnerlicht.
Im Tai Chi gibt es verschiedene Haupt- und zahlreiche Nebenstile. Entsprechend unterschiedlich sehen die Bewegungsabläufe aus: Je nach Stil wird eine Form mal mit ausladenden, mal mit kleineren Bewegungen in unterschiedlich hohen Körperstellungen ausgeführt.

Kurze Form

Ursprünglich gab es im Tai Chi nur lange Formen, die je nach Ausführung bis zu anderthalb Stunden für einen Durchlauf in Anspruch nehmen konnten. Da jedoch immer weniger Menschen die Zeit finden, derart komplexe Bewegungsabläufe zu erlernen, wurden im letzten Jahrhundert die sogenannten Kurzformen entwickelt, deren Dauer von 5 bis 15 Minuten variiert und somit Tai Chi einem breiteren Publikum zugänglich macht. Die bekanntesten sind wohl die 37 Stellungen nach Prof. Cheng Man Ching und die 24er-Peking-Form. Neben den Kurz- und Langformen gibt es auch Partner- und Waffenformen.
Wofür Tai-Chi
Tai-Chi Chuan wird in der TCM zur Gesundheitsförderung und -erhaltung eingesetzt. Die Übungen sollen die Selbstheilungskräfte aktivieren, allgemeine und chronische Müdigkeit verringern, Einschränkungen des Bewegungsapparats reduzieren und das Immunsystem stärken.
Da bei den Tai-Chi Übungen die Gelenkstellung immer auf eine gute Körperstatik ausgerichtet ist, kann die Muskulatur optimal arbeiten. Der Körper kommt ins Gleichgewicht und kann sich entspannen. Durch die bewusste, tiefe Atmung in den Bauch soll auch der Kopf „ausgeschaltet“ werden.
Studien zufolge kann Tai-Chi die Muskelkraft erhalten und die physische Kapazität (Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer) erhöhen. „Insbesondere für Menschen, die unter mehreren Krankheiten leiden, könnte Tai-Chi eine gute Alternative für schonende Bewegung sein“, schlussfolgert eine kanadische Meta-Studie mit über 21 Untersuchungen zu diesem Thema.
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